Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Hannover-

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Inhalt: Gewässerkunde


Überregionaler Hochwassermeldedienst


Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, vertreten durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Standort Hannover (GDWS - ASt Mitte -) betreibt gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), als Vertreter des Landes Niedersachsen, gemäß § 35 Bundeswasserstraßengesetz einen überregionalen Hochwassermeldedienst (ÜHWD) für das Wesergebiet, einschließlich Aller und Leine. Die Bundesländer Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen werden hierbei von Niedersachsen vertreten.

Ziel dieses Dienstes ist es, die Bevölkerung über die aktuelle Hochwasserlage zu informieren und Prognosen zur weiteren Entwicklung zu veröffentlichen.

Hierzu wurden sogenannte Wasserstandsmeldestufen eingerichtet:

Meldestufe 1:
Beginn des regionalen Hochwassermeldedienstes (Vorwarnstufe)


Meldestufe 2:
Beginn des überregionalen Hochwassermeldedienstes (ÜHWD). Es kommt zu Ausuferungen, wobei hauptsächlich land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden.

Meldestufe 3:
Gefahr größerer Überschwemmungen.

Meldestufen


Die relevanten Pegel für das Weser-, Aller- und Leinegebiet sowie die jeweiligen Grenzwerte der Meldestufen können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.
Darüber hinaus sind die jeweils höchsten Hochwasserstände (HHW) seit Beginn der Aufzeichnungen aufgeführt.

Pegeltabelle

Bei einer Überschreitung der Meldestufe 2 tritt der ÜHWD in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Standort Hannover zusammen. Dieser Expertenkreis setzt sich aus Mitarbeitern der GDWS sowie Mitarbeitern des NLWKN zusammen.

Der ÜHWD ist für die Weitergabe der Wasserstände und der Hochwasservorhersage verantwortlich. Hierfür werden alle relevanten Daten der Dienststellen des Bundes, der Länder, der Harzwasserwerke und des Deutschen Wetterdienstes gesammelt und ausgewertet. Diese Informationen werden anschließend an über 50 Institutionen - je nach Lage - zwischen drei und fünfmal pro Tag weitergeleitet sowie ins Internet eingestellt.

Der ÜHWD begleitet das Hochwassergeschehen so lange, bis sich die Hochwassersituation entspannt hat und eine weitere Gefährdung an den Flüssen Weser, Aller und Leine ausgeschlossen werden kann.